März 2012

Pökelfleischverbrauch and Lungenprobleme
Neuste Forschung hat gezeigt, dass der Verzehr von zu viel gepökeltem Fleisch, wie Salami, Chorizo und Speck, Probleme in den Lungen verursachen kann.

Eine neue Studie, publiziert im European Respiratory Journal, hat den Zusammenhang zwischen gepökeltem Fleisch und Einweisung ins Krankenhaus wegen chronisch obstruktiver Atmenwegserkrankung (COPD) untersucht.

Forscher in Spanien untersuchten 274 Patienten ab der ersten Einweisung ins Krankenhaus aufgrund des Zustandes ihrer Lungen. Die Teilnehmer gaben Informationen zu ihrem gewöhnlichen Verzehr von gepökeltem Fleisch an und wurden für etwa 2 Jahre beobachtet um zu sehen, ob sie wieder ins Krankenhaus eingewiesen wurden während dieser Zeit.

Die Resultate zeigten, dass Menschen, die große Mengen an gepökeltem Fleisch essen, (z.B. mehr als eine Scheibe Schinken pro Tag oder entsprechend anderes gepökeltes Fleisch) häufiger an Exazerbationen leiden und deshalb wieder ins Krankenhaus eingewiesen wurden.

Die Forscher glauben, dass der negative Effekt von gepökeltem Fleisch wahrscheinlich durch die Chemikalien verursacht wird, die verwendet werden, um das Fleisch haltbar zu machen. Diese Chemikalien, Nitrate genannt, können Schaden im Lungengewebe verursachen.

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Neue Richtlinien zum Arbeitsassoziierten Asthma erschienen

Berufsbedingtes Asthma ist eine Bezeichnung für Asthma, das speziell durch das Umfeld am Arbeitsplatz ausgelöst wird.

Diese Form des Asthmas kann durch Allergie oder Reizung durch eine bestimmte Substanz ausgelöst werden, die sich am Arbeitsplatz befindet, wie Latex, Holzstaub, Baumwollstaub, Getreidestaub, Tabakrauch, Chlor in Schwimmbädern oder Rauch vom Löten.

Experten in Europa entwickelten diesen Monat (März 2012) neue Richtlinien um Ärzten zu helfen, diese Form des Asthmas zu vermeiden, zu handhaben und zu behandeln. Die Richtlinien haben existierende Daten zum Thema erfasst, um berufsbedingtes Asthma Best möglichst zu behandeln.

Die Forscher machten einige wichtige Empfehlungen für die Verbesserungen des Managements dieser Gegebenheit. Diese beinhalten:

  • Alle Erwachsen mit neuen, wieder auftretenden oder sich verschlechternden Symptomen von Asthma, COPD oder einer verstopften Nase sollten nach ihrem Beruf befragt werden, auch mit welchen Materialen sie arbeiten und ob sich ihr Zustand verbessert, sobald sie den Arbeitsplatz verlassen haben.
  • Patienten und Ärzte sollen wissen, dass das komplette Vermeiden einer Exposition wahrscheinlich eine Verbesserung bringt, jedoch nicht zu einer kompletten Genesung vom Asthma führen kann
  • Allergenreiche Latex-Handschuhe   aus natürlichem Kautschuk sollten von keinem Arbeiter benutzt werden.

Die Atemwege schützende Hilfsmittel, die von jedem benutzt werden um sich vor Allergenen und kleinen Partikeln in der Luft zu schützen, sollten nicht als sicher oder als Langzeit-Lösung des Problems angesehen werden.

Die Ergebnisse der Forschung empfehlen auch, dass die Menschen mehr Kenntnis über die Ursachen des berufsbedingten Asthmas haben sollten um somit besser in der Lage zu sein mit schädigenden Expositionen zurecht zu kommen und spezielle Risikofaktoren vermeiden können.

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